Käsespezialitäten für Genießer

Im »Käse Michel« finden Sie erstklassige Gaumenfreuden, die ich mit Sorgfalt und großer Leidenschaft für Sie ausgewählt habe. Mein vielfältiges Angebot umfasst ca. 70 handverlesene, internationale Käsesorten aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz. Dazu biete ich Ihnen die passenden Weine, Wurstspezialitäten, Gewürze und Essige.

Als Käsesommelier lade ich Sie auf ein ganz besonderes Erlebnis für Ihre Sinne ein und freue mich auf Ihren Besuch!

Harte Schale, weicher Kern: Fast jeder Käse hat eine Rinde.

Wozu eigentlich?

Wie entsteht sie, welche kann man essen und warum wird ein derart grosser Aufwand bei der Pflege der Käserinde betrieben?

Eigentlich ist es simpel: Rinde ist im Prinzip nichts anderes als vertrockneter Käse. Aber schön der Reihe nach. Die erste Vorstufe einer Rinde ergibt sich automatisch. Die Milch wird bei der Käseherstellung verdickt, es wird Molke abgeschieden und der entstehende Käsebruch in eine Form gegeben und gepresst. Dabei entsteht eine Grenzschicht. «Der erste Schritt zur Rinde». Diese ist erst noch weich. So richtig los geht es dann im Salzbad. Salz dringt nach innen und Wasser, also Molke, wandert nach aussen. «Diese Trocknung findet vor allem am Rand statt».

Erwünschte und unerwünschte Keime
Es existieren verschiedene Arten von Rinden. Emmentaler oder Comte zum Beispiel werden so genannt trocken gereift und nur mit Salzwasser behandelt. Bei der Schmierereifung – Gruyère, Appenzeller – erhält der Käse im Keller regelmässig eine Salzwasser-Bakterien-Mischung, die eingebürstet wird. Die Bakterien reifen den Käse, bilden den Reifegeschmack, trocknen und entsäuern den Käse. Da die Bakterien Sauerstoff benötigen, dringen sie nicht in den Käse ein, sondern bleiben auf der Rinde.

Bild: Hilkater Rochus 28 Monate gereift

Bei der Weissschimmelreifung – etwa beim Camembert – gibt der Mensch Schimmel zu, der essbar und sogar bekömmlich ist. Überall in der Luft existieren natürlicherweise auch Schimmelsporen. Diese sind grün oder schwarz und häufig in schlecht belüfteten Kellern anzutreffen. Auf dem Käse sind sie natürlich nicht erwünscht. Bei der Rindenbildung wird viel Aufwand betrieben, um sie fernzuhalten. Das Salz wehrt den Schimmel ab, aber auch die Bakterien und Hefen bei der Schmierereifung. «Es ist ein ständiger Wettkampf: Unsere erwünschten Keime gegen die unerwünschten aus der Natur.» Die Rinde ist eine Abgrenzung nach aussen, ähnlich wie bei einer Bananenschale. Die Rinde macht den Käse haltbar und ist eine natürliche Verpackung.

Käserinden können auch künstlich hergestellt werden, etwa durch einen Wachsüberzug (Nordseekäse) oder einen Kunststoff. Bekannt dafür ist der holländische Gouda-Käse, bei dem der Kunststoffüberzug aufgemalt wird.

Mikroorganismen am Käse machen das Endprodukt aber nicht nur aromatisch, haltbar und gut genießbar, sie sind auch für die Lebensmittelsicherheit von großer Bedeutung. Viele Bakterien auf der Käserinde können vor gefährlichen Keimen schützen, indem sie Hemmstoffe gegen krankheitserregende Bakterien, wie zum Beispiel gegen Listerien, bilden. Sie wirken damit quasi als „Schutzmacht“ für den Käse.

Rinde essen: nicht jedermanns Sache
Stellt sich die Frage, ob Käserinde essbar ist. Genauer gefragt: Welche ist geniessbar, welche nicht? Sicher essbar sind Weichkäse mit Edelschimmel wie der bereits erwähnte Camenbert oder auch Brie. «Auch schmieregereifte Rinde kann man grundsätzlich essen», versichert der Käseexperte. Allerdings muss sie gut gewaschen sein. Gewaschener Tilsiter oder Randecker Rahmkäse könnten bedenkenlos mit Rinde verspeist werden, Gruyère oder Bergkäse eher nicht, da die Schmiere noch auf der Rinde ist. Die Käserinde ist eine Frage des Geschmacks und nicht jedermanns Sache. Sicher ist, dass sie der Schutzpatron des Käse ist. Ohne die harte Schale gäbe es den weichen Kern nicht. Was schade wäre.

 

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Unser Käse-Sortiment

Eine Auswahl der besten Hartkäse, Weichkäse und Schnittkäse aus ganz Europa haben wir für Sie zusammengestellt. Ob von Ziege, Kuh oder Schaf – Frische und Qualität sind uns dabei besonders wichtig. Und das werden Sie schmecken. Gerne dürfen Sie direkt an der Theke neue Käsesorten probieren!

Ziegenkäse

Hartkäse

Caciottona di capra Nußblatt, ...

Schnittkäse

Allgäuer Ziegenbergler, Mothais sur Feuille, Frischkäse, reife Ziegenrolle ...

Weichkäse

Chevré natur, Crottins de Chevre, Tomme de chevre affinée, Buche de Chèvre, Cabécou pur Chévre Brie, ...

Kuhmilchkäse

Hartkäse

Allgäuer Bergkäse, Comte, Cheddar, Nordseekäse, Parmiggiano Reggiano, Appenzeller, Emmentaler, Gruyére, ...

Schnittkäse

Reblochon AOP fermier, Blue Silton, Fourme de Ambert, Morbier AOP ...

Weichkäse

Gorgonzola,Petit Reblochon de Savoie AOP, Munster AOP, Camembert de Normandie AOP, Brie de Meaux AOP, ...

Schafskäse

Hartkäse

Peccorino gereift, Manchego, ...

Schnittkäse

Halloumi, Pecorino Fresco, Roquefort AOP Roquebelle, ...

Weichkäse

Camembert, ...

~ Gerne stellen wir Ihnen auch
individuelle Käseplatten zusammen ~